28. April 2026
Mein Kind ist in einer Krise – und ich weiß nicht, was ich tun soll!
Es gibt diesen Moment. Man sitzt da, schaut sein Kind an – und weiß einfach nicht weiter.
Vielleicht weint es seit Wochen ohne erkennbaren Grund. Vielleicht verweigert es die Schule. Vielleicht zieht es sich so zurück, dass man kaum noch rankommt. Und man selbst? Ist gleichzeitig besorgt, hilflos und erschöpft.
Ich kenne diesen Moment. Nicht nur aus meiner Arbeit – sondern aus meinem eigenen Leben, als Mutter.
Warum niemand darüber spricht
Die meisten Eltern in dieser Situation schweigen. Nach außen funktioniert alles, aber innerlich dreht sich alles um die Frage: Mache ich etwas falsch? Hätte ich es früher merken müssen?
Diese Gedanken sind normal, aber sie helfen nicht weiter.
Was ich in dieser Zeit gelernt habe: Es geht nicht darum, ob man als Elternteil versagt hat. Es geht darum, was jetzt hilft.
Die Warteliste und das große Schweigen
Der erste Impuls vieler Eltern ist: einen Therapeuten finden. Das ist gut und richtig. Aber die Realität sieht so aus: Wartezeiten von sechs Monaten bis über ein Jahr sind keine Ausnahme. Sie sind die Regel.
Was macht man in dieser Zeit? Zuschauer sein? Hoffen, dass es sich von selbst löst?
Das ist keine Option.
Was Kinder in dieser Zeit wirklich brauchen
Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen Eltern, die präsent sind. Die nicht wegsehen.
Die signalisieren: Ich bin da, auch wenn ich nicht alles verstehe.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht – besonders wenn man selbst gerade am Limit ist.
Gleichzeitig brauchen Kinder Räume, in denen sie sich zeigen dürfen ohne Druck. Räume, in denen sie erleben: Ich bin in Ordnung. Ich schaffe das. Ich bin nicht allein.
Natur ist so ein Raum. Bewegung ist so ein Raum. Eine kleine Gruppe von Gleichaltrigen kann so ein Raum sein.
Prävention ist kein Luxus
Eines der Dinge, die mich am meisten antreiben: Viele psychische Krisen bei Kindern und Jugendlichen wären abmilderbar – wenn früher hingeschaut würde.
Nicht weil die Eltern zu wenig getan hätten. Sondern weil es zu wenig niedrigschwellige Angebote gibt, die greifen bevor es zur Krise kommt.
Genau das ist mein Ansatz. Keine Therapie – das bin ich nicht und das sage ich klar. Aber ein Raum, in dem Kinder ihre inneren Ressourcen kennenlernen. In dem sie üben, mit Gefühlen umzugehen.
In dem sie merken: Ich bin stärker als ich dachte.
Draußen. In kleinen Gruppen. Mit echtem Kontakt zur Natur.
Was Sie jetzt tun können
Wenn Sie gerade in diesem Moment sind – unsicher, erschöpft, suchend – dann ist das kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen, dass Sie hinschauen. Dass Ihnen Ihr Kind wichtig ist.
Das ist der wichtigste Schritt.
Wenn Sie wissen möchten, was ich anbiete und ob es für Ihre Familie passt: Schauen Sie sich gerne auf meiner Website um oder schreiben Sie mir direkt. Kein Formular, kein Wartezimmer – einfach eine kurze Nachricht.
Ich freue mich, von Ihnen zu hören.
